{"id":184,"date":"2019-12-04T12:55:00","date_gmt":"2019-12-04T12:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/utegliwa.de\/?p=184"},"modified":"2021-04-13T13:03:51","modified_gmt":"2021-04-13T13:03:51","slug":"ene-mene-miste-es-rappelt-in-der-kiste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/utegliwa.de\/index.php\/2019\/12\/04\/ene-mene-miste-es-rappelt-in-der-kiste\/","title":{"rendered":"Ene, mene, miste, es rappelt in der Kiste &#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein\nflotter Dreier geh\u00f6rt bei den meisten Menschen ins Repertoire\nerotischer Fantasien, bei vielen steht er sogar ganz oben auf der\nListe: Die doppelte Anzahl H\u00e4nde, M\u00fcnder, Schw\u00e4nze respektive\nM\u00f6sen, das muss doppeltes Vergn\u00fcgen bedeuten. \n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"676\" src=\"https:\/\/utegliwa.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dreier-quer-1024x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-187\" srcset=\"https:\/\/utegliwa.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dreier-quer-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/utegliwa.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dreier-quer-300x198.jpg 300w, https:\/\/utegliwa.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dreier-quer-768x507.jpg 768w, https:\/\/utegliwa.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/dreier-quer.jpg 1164w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Die\nKonstellation<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00e4ngt\nman an dar\u00fcber nachzudenken, die Fantasie in die Realit\u00e4t\numzusetzen, merkt man, dass die Angelegenheit ganz sch\u00f6n komplex\nist, denn je nach Konstellation der Teilnehmer kann das Geschehen\nsich v\u00f6llig unterschiedlich entwickeln. Ein MMF-Dreieck\n(Mann-Mann-Frau) wird sich vollkommen anders als ein FFM-Dreieck\n(Frau-Frau-Mann) gestalten, und dar\u00fcber hinaus gibt es ja noch\neinige andere Geschlechter-Konstellationen, die die Sache noch bunter\nmachen k\u00f6nnen. Auch kommt es darauf an, wie die drei Beteiligten\nzueinander stehen: Sind alles Fremde, sind es Freunde, ist ein Paar\ndarunter und die dritte Person vertraut oder fremd, ist jemand oder\nsind alle bisexuell oder gar pansexuell? Spielt bei einem Paar\nvielleicht auch Eifersucht eine Rolle, oder nimmt jemand aus\nR\u00fccksicht auf den Partner die eigene Lust zu sehr zur\u00fcck? Sind drei\nUnbekannte vielleicht unbefangener miteinander, oder gibt ein\nVertrauter in der Runde eher Sicherheit? W\u00fcrde die Freundschaft den\nDreier unbeschadet \u00fcberstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Der\neinzige Weg, das beste Modell f\u00fcr sich selbst herauszufinden, ist\nes, es auszuprobieren, sich vielleicht langsam heranzutasten, denn\ndie Vorlieben und Bedenken liegen bei jedem einzelnen ganz\nunterschiedlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei\nmir zum Beispiel ist ganz eindeutig, dass ich auf M\u00e4nner stehe und\nnicht auf Frauen. Beim K\u00fcssen macht mir eine Frau nichts aus, und\nauch von einer Frau gefingert oder geleckt zu werden, ist okay. Ich\nhabe auch schon fremde Br\u00fcste und M\u00f6sen liebkost, aber es macht\nmich \u00fcberhaupt nicht an. Wenn ich Lust auf Br\u00fcste und M\u00f6se habe,\ndann pr\u00e4feriere ich meine eigenen Attribute, da habe ich wesentlich\nmehr Spa\u00df bei. Also ist f\u00fcr mich klar, ich m\u00f6chte den Dreier\ndefinitiv mit zwei M\u00e4nnern haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein\nFreund hat kein Problem mit dieser Variante, auch wenn er\nausschlie\u00dflich auf Frauen steht. Er findet es reizvoll, wenn ich im\nMittelpunkt der Aufmerksamkeit stehe und nicht er. Eifersucht ist ihm\nfremd und unverst\u00e4ndlich. Die Vorstellung, mich, seine\nbegehrenswerte und angebetete Frau, einem anderen Mann zu\npr\u00e4sentieren, macht ihn ziemlich an. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nDritte m\u00fcsste in seiner Auffassung von Sexualit\u00e4t zu uns passen,\n\u00fcberlegen wir. Er m\u00fcsste eine \u00e4hnliche Sinnlichkeit besitzen wie\nwir. Er sollte prozess- und nicht ergebnisorientiert sein. Und kein\npur testosterongesteuerter Draufg\u00e4nger, der \u00fcbergriffig sein\neigenes Ding durchziehen w\u00fcrde, ohne auf uns als Paar zu achten.\nMein Freund stellt sich vor, dass er mit dem anderen Mann ein Team zu\nmeiner Verw\u00f6hnung bildet, er selbst h\u00e4tte es in der Hand, den\ngrundlegenden Ton und die Richtung anzugeben, der Dritte w\u00fcrde sich\nin Tempo und Intensit\u00e4t an ihm orientieren. \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die\nRekrutierung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als\nerstes durchforsten wir in Gedanken unseren Freundeskreis bzw.\nseinen, denn er will ja mit mir angeben. Da gibt es einige, die\nscharf auf mich und nicht abgeneigt sind. Einer ist so gar nicht mein\nTyp, ein Zweiter ist gerade im Unreinen mit seiner Frau und muss\nbedauernd ablehnen und bei einem Dritten f\u00fcrchte ich, den hinterher\nnicht mehr loszuwerden und wom\u00f6glich die Freundschaft zu ruinieren. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Also\nein Fremder. Wir fangen an, uns langsam an die Auswahl des Dritten\nheranzutasten. Wenn wir tanzen gehen, stupst mein Freund mich hin und\nwieder an und deutet auf einen Mann in der Menge. \u201eWollen wir den\nmitnehmen?\u201c Aber mir gefallen die alle nicht. Sie sind zu klein, zu\nvollb\u00e4rtig, zu glatzk\u00f6pfig, zu sehr von sich eingenommen, zu\nverzweifelt auf der Suche. Mein Freund sch\u00fcttelt den Kopf, dabei ist\nmein optisches Beuteschema doch gar nicht so schwer zu durchschauen.\nAls n\u00e4chstes bem\u00fchen wir die digitale Suche. Wir melden uns jeder\nbei einer anderen App an und fahnden dort nach unserem k\u00fcnftigen\nHausfreund. Wir vereinbaren, dass wir jeder einen potentiellen\nKandidaten f\u00fcr ein Kennlerntreffen herauskristallisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\nerstes kommt es zu der Verabredung mit meinem Vorschlag. Der sieht\nauch in Natura gar nicht so schlecht aus und ist auf den ersten\nEindruck ganz angenehm. Ich schlie\u00dfe eine Weiterf\u00fchrung f\u00fcr mich\nnicht grunds\u00e4tzlich aus. Aber mein Freund findet den unm\u00f6glich. Ob\nmir nicht aufgefallen sei, wie unsicher und unbeholfen er schon\ndasa\u00df, die H\u00e4nde fest zwischen seine Schenkel gepresst, und wie\nleise und nuschelnd er gesprochen hat. Ein armer Kerl, der ihm eher\nleid tun w\u00fcrde, aber seine Frau w\u00fcrde er sicher nicht mit ihm\nteilen. Also gut, der nicht. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Am\nn\u00e4chsten Abend treffen wir seine Wahl. Sobald der Mann auf uns zu\nkommt, ist der Abend f\u00fcr mich schon gelaufen. Der Typ ist klein und\ndicklich und locker zehn Jahre reifer als auf seinen Fotos.\nEigentlich h\u00e4tten wir da sofort gehen k\u00f6nnen, aber die H\u00f6flichkeit\nverbietet mir den \u00fcberst\u00fcrzten Abgang. Ich bin es meinem Freund\nschuldig, mich trotzdem so wohlwollend wie m\u00f6glich auf die Situation\neinzulassen, er hat das am Vorabend ebenso f\u00fcr mich getan. Der Typ\nist unglaublich verklemmt und spricht nie einen Satz zu Ende. Ich\nwerde fast wahnsinnig von seinem Unverm\u00f6gen zu kommunizieren. Und\nwas er sagt, missf\u00e4llt mir ebenso. Als mein Freund auf der Toilette\nist, mache ich reinen Tisch, ich halte es nicht mehr aus. \u201eSorry,\ndas geht gar nicht.\u201c Auf dem Heimweg streiten wir uns fast im Auto.\nErst ist mein Freund sauer auf mich, weil ich so w\u00e4hlerisch bin und\ndas so nie etwas werden wird. \u201eHast du seine Wurstfinger gesehen?\u201c,\nwerfe ich entsetzt ein. \u201eSchon bei der Vorstellung, dass er mich\ndamit anfasst, ist mir fast schlecht geworden.\u201c Auf seine H\u00e4nde\nh\u00e4tte er gar nicht geachtet, erwidert er erstaunt. Dieses Mal\nsch\u00fcttele ich den Kopf. Im Laufe unseres Gespr\u00e4chs gibt mein Freund\ndann etwas widerwillig zu, dass der Typ wohl doch etwas seltsam\ngewesen sei. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ich\nfinde das gar nicht so dramatisch, es gibt noch mehr Kandidaten. Aber\nmein Freund hat schon genug. Zwei Typen mit einer Klatsche direkt\nhintereinander, das ist ihm zu anstrengend. Willkommen in der\nRealit\u00e4t der Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der\nTestlauf<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Danach\nliegt das Projekt eine Weile auf Eis, bis wir auf einer Party einen\nFreund von Freunden kennen lernen, der uns gleicherma\u00dfen sympathisch\nist \u2013 optisch und charakterlich. Als ich ihn einige Tage sp\u00e4ter\nbehutsam auf unser Vorhaben ansprechen will, kommt er mir schmunzelnd\nzuvor, dass er auch schon dr\u00fcber nachgedacht h\u00e4tte. Dass wir uns so\nunkompliziert fast ohne Worte verstehen, ist vielversprechend. Also\nverabreden wir uns eines lauen Sommerabends mit ihm am st\u00e4dtischen\nSee. Die Sympathie ist auch bei der zweiten Begegnung noch da und wir\nnehmen ihn mit zu uns, als die M\u00fccken anfangen, \u00fcber uns\nherzufallen. W\u00e4re es nach unserem Gast gegangen, h\u00e4tten wir uns\ndort erst einmal aufs Sofa gesetzt und uns weiter brav unterhalten,\naber mein Freund und ich besprechen schnell, dass wir gleich ins Bett\ngehen w\u00fcrden, damit wir uns nicht wieder nur festquatschen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ich\nziehe mich also aus und lege mich mitten auf das Bett, die beiden\nM\u00e4nner lassen sich zu meinen beiden Seiten nieder. Wir fangen an uns\nzu streicheln und zu k\u00fcssen, ich nehme beide Schw\u00e4nze in die Hand,\naber viel mehr passiert nicht. Ja, wir hatten gesagt, wir gehen es\nlangsam an. Aber so langsam? Ich habe doch etwas mehr Action, etwas\nmehr handfeste Begierde im Sinn gehabt, aber unser Gast w\u00fcrde am\nliebsten immer nur so weiter kuscheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein\nFreund liebkost immerhin gekonnt meine M\u00f6se, darauf ist Verlass, und\nwir fangen schlie\u00dflich relativ zur\u00fcckhaltend zu v\u00f6geln an. Unser\nGast versucht sich zwischendurch auch, aber mit Kondom gelingt es ihm\nnicht richtig. Ich mag auch weder seine K\u00fcsse, noch seinen Schwanz,\nnoch seine Ber\u00fchrungen wirklich, muss ich mir eingestehen. Er\nallerdings f\u00fchlt sich sichtlich wohl und w\u00fcrde am liebsten gleich\nbei uns \u00fcbernachten. Aber die Vorstellung, ihn beim Aufwachen immer\nnoch neben mir zu haben, entsetzt mich geradezu. Ich bei\u00dfe meinen\nFreund kr\u00e4ftig ins Ohrl\u00e4ppchen \u2013 das vereinbarte Zeichen f\u00fcr den\nAbbruch \u2013 und er leitet die Verabschiedung mit dem n\u00f6tigen\nTaktgef\u00fchl ein. Als unser Gast weg ist, gehen wir endlich von den\nBremskl\u00f6tzen und fallen ausgiebig \u00fcbereinander her. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Das\nn\u00e4chste Mal bitte etwas mehr Porno, stelle ich am n\u00e4chsten Tag\nfest. Mein Freund lacht. Wir h\u00e4tten uns nicht so ausbremsen lassen\nd\u00fcrfen, h\u00e4tten mehr unser Ding  machen und nicht so viel R\u00fccksicht\nnehmen sollen. Er \u00fcberlegt, es noch ein zweites Mal in der gleichen\nKonstellation zu versuchen, er kann die Zur\u00fcckhaltung und vielleicht\nauch Unsicherheit unseres Gastes vollkommen nachvollziehen, ihm w\u00fcrde\ndas mit einem fremden Paar auch so gehen. Mit etwas mehr Vertrautheit\nw\u00fcrde es gewiss lockerer werden. Dem stimme ich grunds\u00e4tzlich zu,\naber er hat mir nun mal nicht gefallen, und wir haben vereinbart,\ndass ich in der Sache das letzte Wort habe, denn es geht ja in erster\nLinie um meinen K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das\nneue Szenario<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Etwas\nsp\u00e4ter lernen wir auf einer Party einen anderen Mann kennen, der\nkeinen Hehl daraus macht, wie anziehend er mich findet. Ein gut\naussehender Kerl in unserem Alter, intelligent, stilvoll, charmant.\nUnd ganz bestimmt nicht sch\u00fcchtern. An einem bald darauffolgenden\nAbend gehen wir zu dritt tanzen. Unser neuer Kandidat tanzt zuweilen\nrecht eng mit mir, macht mir Komplimente und k\u00fcsst mich einmal\nrelativ keusch auf die Wange. Seine Werbung macht mir gro\u00dfen Spa\u00df.\nMein Freund indes, dessen Fantasien im Vorfeld wieder fast mit ihm\ndurchgegangen sind, wird im Laufe des Abends immer stiller. Davon,\nden Mann mit zu uns zu nehmen, ist keine Rede mehr, er f\u00fchle sich\nnicht wohl. Erst am n\u00e4chsten Tag gesteht er, eifers\u00fcchtig gewesen\nzu sein. Das hat er noch nie erlebt, das macht ihm ganz sch\u00f6n zu\nschaffen. Er braucht ein paar Wochen, bis er wieder bereit ist, unser\nVorhaben weiter zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir\n\u00fcberlegen neue potentielle Einstiegsszenarien, um der Sache gleich\nvon Anfang an mehr Pepp zu geben. Zum Beispiel, wenn wir zu zweit\nschon aktiv w\u00e4ren und der Dritte einfach auf Bestellung von meinem\nFreund durch die offen gelassene Terrassent\u00fcr hereink\u00e4me und\npl\u00f6tzlich mitmachen w\u00fcrde. Diese Vorstellung finde ich ziemlich\nreizvoll. Meine Augen k\u00f6nnten verbunden sein, vielleicht w\u00e4re ich\nauch auf die eine oder andere Art gefesselt. Ich w\u00e4re den beiden\nM\u00e4nnern zun\u00e4chst einmal ausgeliefert, k\u00f6nnte ihre Ber\u00fchrungen\ngenie\u00dfen, ohne selbst aktiv werden zu m\u00fcssen. Das k\u00e4me auch meinem\nFreund und seiner doch latent schlummernden Eifersucht entgegen. Ich\nk\u00f6nnte mich einfach fallen lassen, ohne mich darum k\u00fcmmern zu\nm\u00fcssen, ob ich dem Dritten vielleicht zu viel Aufmerksamkeit schenke\nund meinem Freund zu wenig. Er h\u00e4tte das dann erst einmal selbst in\nder Hand, zum Eingew\u00f6hnen. Diese Vorstellung gef\u00e4llt uns beiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und\neines fr\u00fchen Abends als ich nach Hause komme &#8211; ich habe gar nicht\nmehr damit gerechnet und h\u00e4tte mich ohne vorherige Absprache\nwahrscheinlich m\u00e4chtig erschrocken &#8211; fragt mein Freund, ob es okay\nw\u00e4re, wenn unser neuer potentieller Hausfreund sp\u00e4ter k\u00e4me. \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der\nErnstfall<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\nIch\nbin ganz sch\u00f6n aufgeregt. Mein Freund mixt uns ein paar starke\nDrinks. Mit blo\u00dfem Kerzenschein beleuchtet liegt der Raum in\nschummriger Dunkelheit. Am\u00fcsiert bemerke ich, dass er wie schon beim\nletzten Mal sehr gr\u00fcndlich aufger\u00e4umt und geputzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend\nmein Freund mich auszieht, versichern wir uns zwischen unseren K\u00fcssen\nnochmal einiger Absprachen, doch was genau er ausgeheckt hat, verr\u00e4t\ner nicht. Dann bindet er mir ein breites schwarzes Tuch \u00fcber die\nAugen und legt mir unsere ledernen Handfesseln an. An einem unserer\nSeile, das immer noch nach Stall riecht, bindet er mir die Arme \u00fcber\ndem Kopf an einen Haken an der Decke. Ich zittere leicht, erwarte\njeden Moment die fremde Ber\u00fchrung einer dritten Hand. Ob er schon da\nist und zusieht, wie mein Freund mich liebkost? \u201eBist du bereit?\u201c,\nfragt er nach ein paar and\u00e4chtigen Minuten. \u201eDann schreib ich ihm\njetzt, dass er reinkommen soll.\u201c Mein Freund stellt sich nun hinter\nmich und streichelt mich von hinten. Den neuen Mann nehme ich als\nerstes an seinem Tabakgeruch wahr, sicher hat er auf der Terrasse\ngerade noch schnell eine geraucht. Dann rieche ich die Minzbonbons.\nGut. Er sagt nichts. Ob mein Freund das so mit ihm vereinbart hat?\nSeine von der Abendluft k\u00fchlen H\u00e4nde verst\u00e4rken die Erregung auf\nmeiner bereits erhitzten nackten Haut. Seine bestimmten und doch\nachtsamen Ber\u00fchrungen gefallen mir. Offenbar findet er mich ziemlich\nhei\u00df. Die beiden M\u00e4nnerk\u00f6rper \u2013 der hinter mir behaart, der vor\nmir rasiert &#8211; pressen sich eng an mich. Vier H\u00e4nde streichen mir\n\u00fcber die Haut, greifen mir ins Fleisch. \u00dcberall Begierde. Ich\nmerke, wie ich anfange, bis \u00fcber beide Ohren zu grinsen. Wenn der\nNeuank\u00f6mmling von meinem Mund abl\u00e4sst, um an meinen Brustwarzen zu\nknabbern, lege ich meinen Kopf seitlich in den Nacken, um meinen\nFreund zu k\u00fcssen. Mit den fremden Fingern auf meiner Vulva und den\nvertrauten meines Freundes von hinten in meiner M\u00f6se komme ich das\nerste Mal. \u201eDu bist wundervoll\u201c, haucht mir mein Freund ins Ohr.\n\u201eIhr seid auch nicht schlecht\u201c, gebe ich schmunzelnd zur\u00fcck.\nDann macht mein Freund mich von der Decke los und geleitet mich zum\nBett &#8230; Ja, so habe ich mir das vorgestellt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein flotter Dreier geh\u00f6rt bei den meisten Menschen ins Repertoire erotischer Fantasien, bei vielen steht er sogar ganz oben auf der Liste: Die doppelte Anzahl H\u00e4nde, M\u00fcnder, Schw\u00e4nze respektive M\u00f6sen, das muss doppeltes Vergn\u00fcgen bedeuten. 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